Zwischen Ball und Bildung: Eine internationale Schule für die 1. FC Köln Fußballprofis von morgen

Interview mit zwei Nachwuchsspielern des 1. FC Köln über den Balanceakt, die sportlichen Ziele und das Schulleben unter einen Hut zu bekommen – Partnerschule des 1. FC Köln: Cologne International School – Internationale Friedensschule Köln

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Aufmacher Jens Castrop Justin Diehl Bildnachweis privat

Wie lernen die FC-Stars von morgen? – Justin Diehl (16 Jahre) und Jens Castrop (17 Jahre) über Passen, Pauken und Profifußball. Cologne International School. Quelle: Privat (bei Verwendung bitte angeben)

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Köln, 08. Juni 2021. Viele junge Menschen träumen davon, im Profifußball groß rauszukommen. Neben einer gehörigen Prise Talent braucht es dafür ebenso Disziplin und vollen Einsatz – nicht nur auf dem Feld, sondern auch im Klassenzimmer. Die Cologne International School – Internationale Friedensschule Köln (CIS/IFK) ist Partnerschule des deutschen Bundesligisten 1. FC Köln und unterstützt die jungen Nachwuchstalente dabei, ihre schulischen Ziele zu erreichen. Dafür arbeitet die internationale Schule eng mit dem Sportinternat des Vereins und der „GeißbockAkademie“ zusammen. Wie sich Training und Schule als junge Fußballtalente unter einen Hut bringen lassen, haben die FC-Jungprofis Justin Diehl (16 Jahre) und Jens Castrop (17 Jahre) im Interview beantwortet.

Wie seid ihr zum Fußball gekommen?

Jens Castrop: Ich habe mit fünf Jahren angefangen, im Verein Fußball zu spielen, damals noch in Düsseldorf beim Lohausener SV. Die Vorstellung, Fußballprofi zu werden, war ganz lange ein großer Traum von mir. Mit viel Training und harter Arbeit komme ich diesem nun näher. Für mich ging es irgendwann zur U-Nationalmannschaft, dann zu Fortuna Düsseldorf und 2018 bin ich nach Köln gewechselt. Mein absolutes Highlight war im Sommer 2020: Ich hatte die Gelegenheit, in der Saisonvorbereitung gemeinsam mit den Profis des 1. FC Köln zu trainieren. Das war eine großartige Erfahrung und eine große Herausforderung. Alles war viel schneller und in der Vorbereitung werden die Spieler immer bis an ihre Grenzen gebracht. Insgesamt habe ich dabei aber sehr viel gelernt.

Justin Diehl: Ich habe schon mit drei Jahren mit Fußball angefangen, bei Vorwärts Spoho 98. Da habe ich meine Liebe zu dem Sport entdeckt. Danach ging ich zum FC Junkersdorf und über die Kölner Fußballschule dann in die U8 des 1. FC Köln. Seitdem bin ich beim FC und konnte mich immer weiter verbessern. Anders als Jens hatte ich leider noch nicht die Gelegenheit, bei den Profis mitzumachen. Ich hoffe, das kommt bald.

Wie verläuft euer Schul- und Trainingsalltag in der internationalen Schule in Widdersdorf?

Jens: Wenn der Tag normal abläuft, schlafe ich im Sportinternat des FC. Sobald ich aufgestanden bin, fahre ich in die Schule. Dort nehme ich ganz normal am Vormittagsunterricht in der CIS/IFK teil. Mittags fahre ich dann in die GeißbockAkademie, wo das Mittagessen auf mich wartet und eine Lehrkraft, mit der ich aktuellen Stoff und die Hausaufgaben durchgehe, die ich vorher aufbekommen habe. Danach habe ich manchmal noch kurz Zeit, mich vor der Trainingseinheit auszuruhen, die direkt im Anschluss kommt. Nach dem Training am Nachmittag geht es wieder ins Internat, wo es Abendessen gibt. Danach habe ich noch etwas Freizeit, in der ich nichts mehr für die Schule oder den Verein mache.

Justin: Genau, so sieht es normalerweise aus. In der Pandemie ist der Alltag gerade natürlich ein bisschen anders. Momentan haben wir ab 8:15 Uhr Online-Unterricht und fahren dann um 13:00 Uhr in die GeißbockAkademie, wo es weiterhin den Eins-zu-Eins-Unterricht gibt. Hier kann man gut Stoff nachholen, den man durch irgendwelche Fußballtermine verpasst hat. Danach gehts zum Training und von dort aus nach Hause. Und natürlich werden wir auch mehrmals in der Woche auf Corona getestet.

Wie schafft ihr es, Fußball und eure Schulausbildung zu vereinen?

Jens: Es ist natürlich ab und zu stressig, Fußball und Schule unter einen Hut zu bringen. Aber die CIS/IKF hat in dieser Hinsicht für mich einige Vorteile, die ausschlaggebend waren hier hin zu gehen. Die Lehrkräfte geben der Akademie regelmäßig Feedback, wo es vielleicht noch im Unterricht hakt, sodass wir noch einmal gezielt die Lücken im Lernstoff aufholen können. Damit hatte ich früher Probleme. Aber an dieser internationalen Schule funktioniert das echt gut und das ist ein sehr großer Vorteil.

Justin: Ja, man gibt uns hier auf der Schule die nötige Unterstützung, die man für das Leben als Fußballer braucht. Wenn wir mal Probleme in der Schule haben, sprechen wir individuell mit den Lehrern und arbeiten gemeinsam auf ein bestimmtes Lernziel oder eine Klausur hin. Die Lehrkräfte kennen unseren durchgeplanten Alltag und gehen daher sehr gut auf uns ein. So bleibt es dann für uns trotz allem recht stressfrei. Die Kommunikation zwischen der CIS/IFK und der GeißbockAkademie klappt auch sehr gut. Deswegen passt auch immer das Verhältnis von Hausaufgaben und Training.

Inwiefern unterstützt euch die internationale Schule in Köln?

Justin: Dadurch, dass die CIS/IFK eine bilinguale und internationale Schule ist, gibt es hier die Möglichkeit, viele neue Menschen und Kulturen kennenzulernen. Außerdem finde ich es cool, dass wir Fremdsprachen wie Französisch oder Englisch ständig verbessern können, indem wir einfach nur miteinander sprechen.

Jens: Ja genau, in der U21 kommt man auf dem Fußballplatz mit Deutsch noch gut zurecht, aber spätestens bei den Profis sollte man in der Lage sein, sich auf Englisch gut verständigen zu können.

Was ist euch derzeit wichtiger? Schule oder Fußballspielen?

Justin: Also, mir ist Fußball genauso wichtig wie die Schule. Denn falls mit Fußball der Plan A nicht klappt, habe ich noch eine sehr gute Schulbildung in der Hinterhand.

Jens: Ich finde, auch wenn man manchmal mehr Spaß am Fußball hat, darf man die Schule nicht vernachlässigen, sondern sollte sie genauso ernst nehmen.

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Wie lernen die FC-Stars von morgen? – Justin Diehl (16 Jahre) Nachwuchsspieler beim 1. FC Köln Quelle: Privat​ (bei Verwendung bitte angeben)

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